Der mikroimmuntherapeutische Ansatz orientiert sich an der Kommunikation und der Vernetzung des Immunsystems und nutzt dessen bekannte Moleküle sowie Signalwege, um auf eine sanfte und regulative, aber sehr effektive Weise Störungen und Fehlregulationen auszugleichen. Es werden Zytokine und Nucleinsäuren in low-dose und ultra-low-dose Verdünnungen sublingual verabreicht, die ihre Wirkung über dem Homesis Prinzip entsprechend ausüben.

Ziel ist die Förderung und Wiederherstellung körpereigener Abwehrkräfte, um die Selbstregulation anzuregen. Speziell auch der antivirale Ansatz in der Behandlung von Viren z. B. aus der Herpesgruppe ist ein herausragender Einsatzbereich der MIT.

Mikroimmuntherapie, Grundsätzliches zur MIT (Teil 1)

Laboruntersuchungen nach mikroimmuntherapeutischen Kriterien sind sinnvoll, um eine entsprechende Therapiestrategie bei chronischen, autoimmunen oder onkologischen Erkrankungen zu entwickeln. Hierzu zählen: Immunstatus, Serologien, Protein-Serumprofil, Inflammationsprofil und Helferzelltypisierung. In Zusammenschau mit Erkrankungsart, Anamnese, Untersuchungsbefund sowie Laboruntersuchungen kann die Therapiehierarchie festgelegt werden.

Labordiagnostik in der Mikroimmuntherapie (Teil 2)