Dr. med. Rudolf Raßhofer – Gastrointestinale Erkrankungen – neue diagnostische und therapeutische Möglichkeiten

Die Erkenntnisse dieser Forschungsrichtung ermöglichen anhand von ausgesuchten Leitkeimen eine zielgerichtete und schlanke Labor-Diagnostik aus Stuhlproben aufzubauen, die bei der Differentialdiagnose Reizdarmsyndrom, entzündliche Darmerkrankungen, vor allem auch für die Ursachenfindung bei Patienten mit nichtalkoholischer Fettleber und chronisch rezidivierenden Infekten richtungweisend ist.

Diese Labordiagnostik beruht auf der Tatsache, dass eine intestinale Dysbiose gesetzmäßig zu einer verstärkten Entzündungsreaktion an der Darmschleimhaut und damit zu einer erhöhten Entzündungsbereitschaft des gesamten Organismus führt. Dies ist Ursache oder auch Kofaktor für Folgeerkrankungen, wie z.B. die nichtalkoholische Fettleber, auch Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises oder die chronischen rezidivierenden Infekte des oberen Respirationstrakts oder des Urogenitaltrakts.

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